Nach meiner dreijährigen Ausbildung in einem Fotostudio für Industrie- und Werbe-fotografie bin ich als Fotograf tätig. Seitdem durfte ich in den unterschiedlichsten Bereichen der Fotografie Erfahrungen sammeln – von Architektur, Industrie und Produkten über Hochzeiten, People und Reportagen bis hin zu Landschafts- und Sportfotografie.
Meine Ausbildung begann noch im analogen Zeitalter. Eine Zeit, für die ich heute besonders dankbar bin. Denn damals lernte ich Fotografie noch von Grund auf: den Umgang mit Kleinbild-, Mittel- und Großformatkameras, die bewusste Wahl der Perspektive, den gezielten Einsatz von Licht und die präzise Belichtungsmessung.
Jede Aufnahme wollte gut geplant sein. Einfach drauflos „knipsen“ war keine Option – schließlich war jedes Bild auf Film unwiederbringlich und Filmmaterial kostbar. Auch die vielen Stunden in der Dunkelkammer, beim Entwickeln von Filmen und Vergrößern von Abzügen, haben meinen fotografischen Blick nachhaltig geprägt.
Mit der digitalen Fotografie hat sich vieles verändert. Die technischen Möglichkeiten sind enorm gewachsen und eröffnen heute nahezu grenzenlose kreative Freiheiten.
Doch eines ist geblieben: die Begeisterung für das Bild.
Dabei fasziniert mich besonders die Verbindung aus den Erfahrungen der analogen Fotografie und den Möglichkeiten der digitalen Welt. Zu wissen, wann welche Technik ihre Stärken ausspielt und beides für das bestmögliche Ergebnis miteinander zu verbinden, macht für mich einen besonderen Reiz aus.
Und weil Fotografie für mich nicht nur Beruf, sondern Berufung ist, begleitet mich meine Kamera auch abseits der Arbeit. Vom heimischen Garten über die Mittelgebirge bis hinauf in die Hochgebirge dieser Welt.
Immer auf der Suche nach dem besonderen Licht, der außergewöhnlichen Perspektive und dem Moment, der ein Bild zu etwas Besonderem macht.
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